Ein Paar passte sein Zuhause an seine neuen Bedürfnisse an und setzte eine Aufstockung um, die sich nahtlos in die bestehende Bausubstanz einfügt.

Nach einigen Jahren im eigenen Bungalow veränderten sich die Bedürfnisse des Paars spürbar. Der Wunsch nach zusätzlichem Raum entstand. Doch statt umzuziehen, wollten die Eheleute ihr vertrautes Zuhause erhalten und erweitern. Die positiven Erfahrungen aus dem ursprünglichen Bau bildeten eine wichtige Grundlage für das weitere Vorgehen.
Die Entscheidung fiel schlussendlich auf eine Aufstockung. Auf Basis der vorhandenen Pläne konnte das Gebäude gezielt weiterentwickelt und präzise an die bestehende Struktur angepasst werden. Da die ursprünglichen Bauunterlagen vorlagen, konnte direkt darauf aufgebaut werden. Innerhalb weniger Monate entstand ein zusätzliches Geschoss – inklusive Innenausbau –, ohne dass das Paar ausziehen musste. Die kurze Bauzeit hielt die Eingriffe in den Alltag bewusst gering.
Einfach aufstocken? Solch eine Aufstockung ist möglich, sofern die baurechtlichen Vorgaben eingehalten werden. Entscheidend sind insbesondere die Gebäudehöhe und die Bestimmungen der jeweiligen Gemeinde. In der Regel braucht es ein ordentliches Baugesuch – der Ablauf unterscheidet sich kaum von einem Neubau. Anders verhält es sich bei älteren Bestandsbauten: Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz oder liegt es in einer geschützten Zone, sind Eingriffe stärker reguliert. Aufstockungen müssen sich dann besonders sorgfältig in das bestehende Erscheinungsbild einfügen oder sind nur in reduzierter Form möglich.


Architektur
WeberHaus GmbH & Co. KG

Der komplette Beitrag ist in der Ausgabe 2/26 vom Magazin HÄUSER MODERNISIEREN zu lesen.
Text: RED, PD
aus dem Magazin: Häuser modernisieren, Zeitschrift Nr. 2/2026